Jede Figur schlägt einen anderen Blick auf die Rankings vor.
Kurz erklärt, was du hier siehst und wie du weiterarbeiten kannst.
Quotient: Je mehr Tore ein Team schießt und je weniger es kassiert, desto höher ist seine Stärke.
Summe: Das Torniveau. Anders gesagt: der erwartete Toreschnitt für Spiele dieses Teams.
Du kannst Teams anklicken, per Doppelklick die Team-Rundreise öffnen und später Quotient oder Summe bewusst ändern. Die Datenquellen-Rankings zeigen, woher der aktuelle Vorschlag kommt.
Hier wird sichtbar, was die einzelnen Datenquellen bedeuten: aktive Stärke, Ergebnisse, Transfermarkt, Wettmarkt, Erfahrung, Vereinsstärke, Kader-/Lineup-Effektivität und Gesamtvorschlag.
Du hast dich für den Team-Labor entschieden. Hier gehst du die 48 WM-Teilnehmer einzeln durch und entdeckst, ob die vorgeschlagenen Werte wirklich zu deinem Fußballgefühl passen.
Du kannst jederzeit die Reihenfolge wechseln, neu mischen, abbrechen oder später weitermachen. Im schnellen Modus siehst du die wichtigsten Hinweise. Im Deep Dive öffnest du Spielarten, Quellen-Gewichtungen und zusätzliche Erklärungen.
Der Sinn ist nicht, dass du blind dem Modell folgst. Der Sinn ist, dass du dich an die Größen gewöhnst und deine eigene Expertise einbringst: Ist dieses Team wirklich so stark? Fallen bei dieser Mannschaft eher viele oder wenige Tore? Wie stark zählt für dich hier eher Ergebnissen, Markt, Erfahrung oder Kaderqualität?
Damit hast du jetzt erstmal deine globalen Gewichtungen festgelegt. Du kannst sie jederzeit wieder ändern.
Wenn du gleich in die Teamzentrale gehst, kannst du diese Gewichtungen auf alle Teams anwenden. Dann entsteht ein Ranking auf dieser Modellbasis. Danach bleibt trotzdem alles veränderbar: global, Team für Team und später im Deep Dive.
Keine Panik: Die Quellen sind stabil genug, dass hier normalerweise nichts völlig aus dem Ruder läuft. Wenn eine Quelle sehr stark gewichtet ist, sieht man ihren Einfluss aber natürlich im Ranking.
Hier entsteht dein Modell. Die Zahlen sind keine absoluten Punkte, sondern Verhältnisse. 1 / 2 / 5 bedeutet: Der dritte Faktor zählt fünfmal so stark wie der erste.
Wichtig: Alle Spiele und letzte 10 Jahre werden nur wirksam, wenn dort eine Quellen-Gewichtung größer null steht. Die Spielarten Friendly, Quali, Finalturniere und Sonstige bestimmen dann nur die innere Mischung dieser Ergebnisquellen.
In den Ergebnisspalten stehen fast immer zwei Werte: Q und S. Q ist der Quotient aus erzielten und kassierten Toren. Er beschreibt also das Torverhältnis im ursprünglichen Sinn: nicht die Differenz, sondern das Verhältnis. S ist die Summe der erzielten und kassierten Tore pro Spiel.
Der Quotient beschreibt die Spielstärke. Die Summe beschreibt das Tor-Niveau. Erst beide Werte zusammen legen eindeutig fest, welche Werte für For und Against entstehen. Deshalb reicht es nicht, nur auf den Quotienten zu schauen.
Wenn ein Team in der Vergangenheit im Verhältnis viele Tore erzielt und wenige kassiert hat, ist das die naheliegende Grundlage für eine vorsichtige Vorschau. Natürlich kann sich Stärke verändern, aber irgendwo muss das Modell beginnen. Unsere Basis sind deshalb erzielte und kassierte Tore, ausgedrückt als Quotient und Summe pro Spiel.
Der Quotient allein reicht nicht. 2,0 kann aus 2:1 entstehen, aber auch aus 4:2. Die Spielstärke wäre im Verhältnis ähnlich, das Tor-Niveau aber völlig anders. Deshalb braucht das Modell beide Informationen.
Die Tor-Summe wirkt auf alle Märkte, in denen das Torvolumen eine Rolle spielt: Over/Under, Teamtore, Correct Score und viele Kombimärkte. Sie fällt nicht immer sofort so stark ins Auge wie der Quotient, aber sie steuert im Hintergrund sehr viel.
Historische Ergebnisse liefern den Ausgangswert. Trotzdem kann es sinnvoll sein, auffällige Summen vorsichtig zu prüfen. Manche Teams kommen aus Wettbewerben oder Regionen mit generell niedrigerem Tore-Schnitt. Bei einer WM kann sich dieses Umfeld verändern: andere Gegner, andere Plätze, andere Schiedsrichterlinie, andere Spielkultur.
Es gibt keine bewiesene perfekte Anpassung. Eine vorsichtige Orientierung ist der erwartete Wettbewerbs-Tore-Schnitt. Moderne internationale Spitzenwettbewerbe liegen oft ungefähr im Bereich 2,5 bis 2,8 Tore pro Spiel. Einzelne Teams können darunter oder darüber liegen, aber extreme Summen sollten bewusst hinterfragt werden.
Als grober Prüfbereich kann man bei Team-Summen etwa 2,0 bis 3,2 im Blick behalten. Das ist keine harte Regel, sondern eine Plausibilitätskontrolle. Wer unsicher ist, kann mehrere Teamstände speichern und später vergleichen, wie stark sich die Simulationen und Märkte dadurch verändern.
Die Ergebniswerte sind keine bloße Sammlung nackter Resultate. Sie werden im Modell im Verhältnis zur Gegnerstärke bewertet. Ein klares Ergebnis gegen einen schwachen Gegner zählt also nicht so wie ein vergleichbares Ergebnis gegen ein starkes Team.
Genau dadurch wird verhindert, dass eine Mannschaft nur deshalb zu gut erscheint, weil sie häufig gegen sehr schwache Gegner gespielt hat. Diese Details gehören ausführlich ins Buch, aber für die Bedienung der App ist wichtig: Die Q- und S-Werte sind bereits modelliert, nicht nur roh abgeschrieben.
Als grobe Orientierung liegen plausible Quotienten meist etwa zwischen 0,35 und 4,0. Ein sehr starkes Team kann um 3 oder etwas höher liegen. Ein sehr schwaches Team liegt entsprechend ungefähr bei 0,35 bis 0,4. Werte deutlich darüber sind seltene Ausreißer und sollten geprüft werden.
Dass der Durchschnitt der WM-Teilnehmer insgesamt über 1 liegt, ist kein Fehler. Die WM-Teilnehmer sind eine Auswahl der besseren Mannschaften; schwächere ausgeschiedene Teams fehlen hier. Für unsere Algorithmen ist das kein Problem, solange die Verhältnisse innerhalb des Turnierfeldes schlüssig bleiben.
Für die vollständige Begründung gilt weiterhin: Das Buch ist das Fundament. Die App macht diese Annahmen sichtbar und spielbar.
Alle verfügbaren Länderspiele fließen ein. Dieser Wert bestimmt, wie stark die langfristige Historie im Verhältnis zu den anderen Quellen zählt. Das ist oft stabiler, kann aber ältere Stärkeverhältnisse enthalten.
Die letzten zehn Jahre können aktueller sein, beruhen aber auf weniger Spielen. Alle Spiele liefern oft mehr Stabilität, können dafür ältere Stärkeverhältnisse enthalten. Die App entscheidet das nicht für dich – du bestimmst, welchem Zeitraum du mehr gewichtest. Auch hier gilt: Ohne positive Quellen-Gewichtung bleiben die Spielarten darunter wirkungslos.
Die letzten 20 Spiele bilden die aktuellste Formquelle. Dieser Wert bestimmt, wie stark diese kurzfristige Form im Verhältnis zu allen anderen Quellen zählt.
Freundschaftsspiele enthalten Informationen, sind aber oft weniger belastbar. Du entscheidest, ob und wie stark sie zählen.
Qualifikationsspiele sind Pflichtspiele, aber Gegnerstärke und Kontinental-Unterschiede können stark variieren.
Finalturniere sind besonders relevant, aber die Stichprobe ist kleiner. Eine hohe Gewichtung setzt voraus, dass du Turnierleistung besonders ernst nimmst.
Sonstige Wettbewerbe können zusätzliche Hinweise liefern. Auch hier zählt nur das Verhältnis zu den anderen Spielarten.
Die Kaderwerte liefern einen eigenen Quotienten. Du gewichtest hier nur, wie stark dieser feste Transfermarkt-Wert in das Modell eingeht.
Der Wettmarkt liefert starke Hinweise, besonders bei den Favoriten. Bei sehr schwachen Außenseitern kann die Übersetzung in Quotienten aber verzerren, weil der Markt ihnen noch kleine Titelchancen gibt, während ein reines Stärke-Modell sie sonst fast auf null drücken würde.
Bevölkerung ist nur ein schwacher Hinweis. Hier stellst du noch nicht die Bedeutung des Fußballs in einzelnen Ländern ein, sondern nur die globale Frage: Soll Größe und mögliche Fußballbasis überhaupt als kleiner Korrekturwert mitlaufen?
Die eigentliche Fußball-Bedeutung im Land gehört später in den Team-Labor. Dort kann man zum Beispiel unterscheiden, ob Fußball in einem großen Land eher eine Sportart unter mehreren ist oder ob er nahezu Religion ist. Genau deshalb kann Bevölkerung nur vorsichtig wirken: Ein großes Land hilft wenig, wenn Fußball dort nicht zentral ist; ein kleines Land darf nicht bestraft werden, wenn Fußball dort eine überragende Rolle spielt.
Praktisch heißt das: Diese Quelle bleibt ein kleiner Faktor. Sie kann Grenzfälle zwischen Nachbarn oder ähnlichen Teams leicht verschieben, aber sie soll niemals Ergebnisse, Wettmarkt, Kaderqualität oder Erfahrung dominieren.
Aktuell wird die Erfahrung gedämpft zwischen 0,5 und 1,0. Ohne Erfahrung wird ein Team also höchstens halbiert, mit sehr viel Erfahrung bleibt der volle Wert erhalten. Diese Umsetzung ist bewusst vorsichtig und kann später verfeinert werden.
WM-Erfahrung bewertet, ob ein Team mit dieser besonderen Turnierwelt vertraut ist. Auch hier liegt der aktuelle Dämpfungswert zwischen 0,5 und 1,0.
Die Spieler bringen die Stärke ihrer Vereinsmannschaften mit. Für das Nationalteam wird der Durchschnitt der verfügbaren Vereins-Quotienten gebildet.
Aus den Spielerprofilen werden Teamtore und Gegentore pro 90 Minuten mit Spielern auf dem Platz zu einem Kader-Quotienten verdichtet. Später wird daraus die konkrete Startelf-Logik.
Klick auf ein Team markiert es im Ranking. Doppelklick öffnet die Team-Rundreise.
Das ist der aktuell aktive Teamstand. Ein Klick markiert ein Team, ein Doppelklick öffnet die Team-Rundreise.
| Basis | Aktiv | Alle Spiele | Mix All | Letzte 10 Jahre | Mix 10J | Transfermarkt | Wettmarkt | Bevölkerung | Erfahrung | Gemergt | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| Pos | Team | Quot | Sum | For | Against | Fr Q | Fr S | Qu Q | Qu S | Fi Q | Fi S | So Q | So S | Quot | Sum | Fr Q | Fr S | Qu Q | Qu S | Fi Q | Fi S | So Q | So S | Quot | Sum | Quot | Quot | Pop | Pop % | Imp | Adj % | Quot | LS | LS-Wert | LS-Quot | WM | WM-Wert | WM-Quot | Quot | Sum |